6. Kinder und Familien
Situation
- Familien sind die Keimzelle unserer Gesellschaft, bilden die Lebensgrundlage für Kinder bis ins Erwachsenenalter und sichern damit unser aller Zukunft in sozialer, ökonomischer und jeder anderen Hinsicht.
- Münster bietet schon viel für seine Kinder und Familien. Das heißt aber nicht, dass manches nicht noch etwas besser sein könnte und außerdem ist zufriedener Stillstand mit den Jahren auch Rückschritt.
Dies bedeutet für uns insbesondere:
- Generell:
- Familien sollen sich in Münster wohl fühlen und unsere Gemeinde im besten Fall über Generationen hinweg als Heimat begreifen.
- Versorgung mit KiTa- und Krippenplätzen:
- Frühkindliche Bildung und Chancengerechtigkeit sind der Start jeder Bildungslaufbahn – deshalb setzen wir uns für ausreichend Krippen- und KiTa-Plätze mit qualifiziertem Personal ein.
- Wenn externe KiTa-Träger keine Lösung für fehlendes Personal finden, setzen wir uns für alternative Träger ein, die die Betreuung sichern – ohne Mehrbelastung der kommunalen Verwaltung.
- Wir setzen uns für die Förderung von Tageseltern ein.
- KiTa-Gesamtelternbeirat: Die FDP Münster und Altheim initiierte 2022 den KiTa-Gesamtelternbeirat, der heute etabliert ist und Elternanliegen gebündelt vertritt. Seine Arbeit zeigt Wirkung – etwa bei der Klimageräte-Initiative der FDP-Fraktion für KiTas 2025.
- Die Anschaffung von Klimageräten und Verschattung für Münsters KiTas muss mit klarer Priorisierung der dringendsten Maßnahmen fortgeführt werden.
- Familienfreundliche Betreuungszeiten: Betreuungszeiten sollen sich am Bedarf der Familien orientieren. Wir setzen uns für flexible, trägerübergreifende Modelle ein und möchten neue Ansätze erproben.
- KiTa Sonnenblume: Durch die geplante Umgestaltung des Hallenbadareals braucht die KiTa Sonnenblume eine neue Bleibe. Falls ein Standortwechsel nötig wird, bevorzugen wir einen Neubau auf dem Gelände zwischen dem Gewerbegebietsteil des Frankenbachgeländes und dem Wohngebiet – idealerweise gemeinsam mit einer Seniorenresidenz. Eine Übergangslösung während der Bauphase muss frühzeitig geplant werden.
- Erneuerung der Spielplätze: Veraltete Spielplätze sollen altersgerecht erneuert werden – das 2025 gestartete Sanierungsprojekt muss kontinuierlich fortgeführt werden. Der KiTa-Gesamtelternbeirat kann dabei wertvolle Impulse geben.
- Ferienspiele und Jugendfreizeiten fördern Gemeinschaft, persönliche Entwicklung und soziale Teilhabe. Sie bieten wertvolle Erfahrungen und stärken wichtige Fähigkeiten. Bestehende Angebote, besonders die Sommerferienspiele, müssen erhalten bleiben, oder dort wo sie in den letzten Jahren gekürzt wurden, bedarfsgerecht ausgebaut werden, denn sie bedeuten Freizeitspaß für Kinder aber auch Planungssicherheit in den Ferien für berufstätige Eltern.
- Beschilderung eines Spielplatzpfads durch die Gemeinde: Wir setzen uns für die Umsetzung der Idee eines Spielplatzpfads ein, der Kindern selbständig das gezielte Entdecken und Nutzen weiterer Spielplätze ermöglicht.
- All dies und mehr soll Münster zu einer „Kinderfreundlichen Kommune“ machen – dies ist Teil einer Initiative des Bundes, von Unicef und des deutschen Kinderhilfswerks und soll die UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene umsetzen.