FDP-Ortsverband Münster und Altheim

Nachlese: Gewerbegespräch der FDP in Adams Radladen brachte interessante Einblicke

Gastgeber Adam Schneider (4.v.r.) und Besucher beim ersten Gewerbegespräch der FDP

Adam Schneider beschäftigt in seinem Meisterbetrieb vier Angestellte, die sich um die Bedürfnisse der zumeist aus Münster und Umgebung stammenden Kundschaft kümmern. Darüber hinaus ist Adams Radladen auch zertifizierter Ausbildungsbetrieb zum Zweiradmechatroniker für Fahrradtechnik.

Adam Schneider beschäftigt in seinem Meisterbetrieb vier Angestellte, die sich um die Bedürfnisse der zumeist aus Münster und Umgebung stammenden Kundschaft kümmern. Darüber hinaus ist Adams Radladen auch zertifizierter Ausbildungsbetrieb zum Zweiradmechatroniker für Fahrradtechnik.

Viele Fragen konnten während des Abends von Adam Schneider beantwortet werden: War das Geschäft mit Fahrrädern früher zumeist ein typisches Saisongeschäft, so ist heute die Nachfrage nach Fahrrädern über das gesamte Jahr konstant. Gerade zu Weihnachten macht sich mancher gerne selbst ein Geschenk und gönnt sich, eine Entwicklung insbesondere der letzten Jahre, ein „E-Bike“. Die Nachfrage nach dieser Radklasse steigt übrigens stetig und macht mittlerweile in Deutschland über 25% am Gesamtmarkt aus. Unterschätzt wird von vielen Radfahrern der Nutzen von Inspektionen. „E-Bikes“ aber auch die „normalen“ Marken-Fahrräder sind heute vollgepackt mit Technik, da kann eine regelmäßige Inspektion teure Reparaturen vermeiden helfen“, so Schneider. Auch Adams Radladen bietet Fahrrad-Inspektionen an – und das nicht nur für dort erworbene Fabrikate!

Ob die Konkurrenz unter den Fachgeschäften groß sei, wollte Peter Christ wissen. Dies sei aufgrund der Regionalität des Angebotes kein Problem, so Schneider, man kenne sich in dem speziellen Marktsegment im Umkreis seit Jahren und helfe sich auch gerne gegenseitig aus.

Das Neubaugebiet Am Seerich macht sich bereits im Kundenwachstum bemerkbar. Dass Münster wächst, hilft auch Adams Radladen. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer sollte aber gesenkt werden. Mit 400% sei man über dem Schnitt von 380% aller hessischen Gemeinden, so Schroeter, und gerade im Wettbewerb mit den Nachbargemeinden Dieburg und Eppertshausen ist der Unterschied noch höher. Eine Senkung könnte vermutlich auch für Münster so wichtige Gewerbeneuansiedlungen attraktiver machen.

Nachdem vor Ort noch viele weitere Fragen beantwortet wurden, wechselten die Teilnehmer ins El Cuervo, um die Themen bei einer Erfrischung zu vertiefen.

Das Fazit aus Sicht der FDP ist positiv! 2020 wird die Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

Das Gewerbe in Münster muss in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger rücken! Es ist nicht nur eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeindekasse, sondern essenziell für eine auch in Zukunft attraktive, lebens- und liebenswerte Gemeinde im Herzen der Metropolregion Rhein-Main.