FDP Münster und Altheim blickt zurück auf die Legislatur 2021 bis 2026

Viel erreicht und noch viel zu tun

Der Rückblick beginnt für die FDP bereits im Jahr 2019. Schon vor dem Wiedereinzug in das Parlament wurden regelmäßig Ausschuss- und Gemeindevertretersitzungen besucht und politische Themen systematisch aufgearbeitet, um 2021 gut vorbereitet starten zu können. Denn Kommunalpolitik ist selten einfach – viele Themen sind komplex und erfordern fundiertes Hintergrundwissen, um qualifiziert mitreden und verantwortungsvoll entscheiden zu können. Davon ist die FDP-Fraktion überzeugt.

Fünf Entscheidungen aus der letzten Legislatur stechen aus Sicht der Liberalen besonders hervor:

1) Die Umwidmung des Frankenbachgeländes in ein Gewerbegebiet: Münster braucht einen ausgewogeneren Mix bei den Steuereinnahmen – also mehr Gewerbesteuerzahler und ein höheres Gewerbesteueraufkommen. Eine langfristig wichtige Entscheidung, die Geduld erfordert, aber die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde nachhaltig stärkt.

2) Die Gründung des Gesamtelternbeirats (GEB) für die Kindertagesstätten in Münster und Altheim: Eine Idee, die bereits vor der Legislatur entstand und schließlich mit Unterstützung aller Fraktionen umgesetzt wurde – inklusive offizieller Rederechte in den Ausschüssen und der Gemeindevertretung. Damit erhielt die große Bevölkerungsgruppe der KiTa-Eltern und -kinder eine strukturierte Stimme. Der GEB hat sich seither mehrfach, auch kritisch, aktiv eingebracht – zuletzt mit der Forderung nach Klimageräten für Ruheräume, die von der FDP beantragt und einstimmig im Gemeindeparlament beschlossen wurden.

3) Der Antrag zur 30-Minuten-Taktung der Dreieichbahn: Auf Initiative der FDP wurde ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen und des Bürgermeisters eingebracht und beschlossen. Erste Gespräche zwischen der DADINA und den Anrainerkommunen fanden im März 2025 statt. Die Planungen laufen – die Lösung ist erkannt, und an ihr wird gearbeitet.

4) Keine reflexartigen Steuererhöhungen trotz angespannter Haushaltslage: Nicht jedes Problem wird durch höhere Belastungen der Bürger gelöst. Haushaltsprobleme müssen strukturell angegangen werden – nicht durch kurzfristige Mehrbelastungen. Hier hat die FDP bewusst Maß gehalten.

5) Die Verlegung von Stolpersteinen gegen das Vergessen: Für die FDP Münster und Altheim eine Herzensangelegenheit. Geschichte muss vor Ort sichtbar und erfahrbar bleiben, damit sich die schlimmsten Verbrechen nicht wiederholen. Wehret den Anfängen.

Darüber hinaus wurde Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen geschaffen, die Jugendbeteiligung bei der nach wie vor umzusetzenden Neugestaltung des JUZ eingefordert, Baum- und Grünflächenpatenschaften angestoßen, ein Online-Buchungssystem für gemeindliche Räume auf den Weg gebracht, die finanzielle Tragfähigkeit in der Hallenbadfrage immer wieder klar benannt und vieles mehr – von der FDP-Fraktion initiiert oder mitgetragen.

Zum Abschluss betont Ortsverbandsvorsitzender Arne Mundelius: „Unsere Arbeit ist noch lange nicht abgeschlossen. Münster braucht eine starke liberale und zugleich bürgerliche Stimme – eigenständig, sachorientiert und verantwortungsvoll.“

Ortsverband und Fraktion stehen jederzeit gerne allen Bürgerinnen und Bürgern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und sind zudem unter http://fdp-muenster-hessen.de immer erreichbar. Dort findet sich auch unser Kommunalwahlprogramm, jetzt auch zum Hören im Podcast-Format.