FDP-Fraktion rückt solide Finanzpolitik in den Mittelpunkt der zweiten Gemeindevertretersitzung – drei Anträge für mehr Transparenz und vorausschauende Entscheidungen

In der kommenden Sitzung der Gemeindevertretung am 8. Juni setzt die FDP-Fraktion auf mehr Transparenz bei Entscheidungen. Mit drei Anträgen will sie erreichen, dass Beschlüsse künftig auf einer nachvollziehbaren und verlässlichen Basis getroffen werden. Alle drei Anträge haben denselben Kern: Verantwortungsvolle Entscheidungen brauchen klare, überprüfbare Informationen.

In der kommenden Sitzung der Gemeindevertretung am 8. Juni setzt die FDP-Fraktion auf mehr Transparenz bei Entscheidungen. Mit drei Anträgen will sie erreichen, dass Beschlüsse künftig auf einer nachvollziehbaren und verlässlichen Basis getroffen werden. Alle drei Anträge haben denselben Kern: Verantwortungsvolle Entscheidungen brauchen klare, überprüfbare Informationen.

So fordert die FDP, dass bei größeren Investitionen künftig nicht nur die Anschaffungskosten betrachtet werden, sondern auch die Folgekosten sichtbar werden. Abschreibungen, laufende Betriebs- und Unterhaltungskosten, Darlehenskosten und die Auswirkungen auf den Ergebnishaushalt sollen übersichtlich dargestellt werden, sobald ein Projekt die Marke von 100.000 Euro überschreitet. „Gerade in finanziell angespannten Zeiten müssen wir wissen, welche langfristigen Verpflichtungen wir eingehen“, sagt FDP‑Fraktionsvorsitzender Jörg Schroeter. „Transparenz ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für verantwortungsvolle Entscheidungen.“

Auch bei den kommunalen Liegenschaften sieht die FDP Handlungsbedarf – allerdings im Rahmen ihres Antrags zunächst nicht bei den Gebäuden selbst, sondern bei deren finanzieller Darstellung im Haushalt. Heute sind die Kosten über verschiedene Produktbereiche verteilt oder mehrere Gebäude in einem Produktbereich zusammengefasst dargestellt, was eine sachliche Bewertung erschwert. Künftig sollen deshalb für jede Liegenschaft eigene Produkte ausgewiesen werden, ergänzt um eine jährliche Übersicht der Betriebs- und Unterhaltungskosten. Die Fraktion verspricht sich davon eine realistischere Einschätzung der finanziellen Belastungen, die einzelne Gebäude verursachen, und damit eine bessere Grundlage für langfristige Entscheidungen.

Der dritte Antrag betrifft die gebührenfinanzierten Bereiche wie Abwasser oder Friedhofswesen. Hier möchte die FDP erreichen, dass die Gemeindevertretung regelmäßig eine kurze, verständliche Übersicht über Unter- und Überdeckungen erhält – mindestens zu den Haushaltsberatungen. Gebühren sollen verursachungsgerecht sein, und frühzeitige Informationen helfen, größere Anpassungen zu vermeiden. „Wir wollen keine Automatismen, sondern eine ehrliche und nachvollziehbare Grundlage für politische Entscheidungen“, betonen die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Arne Mundelius und Christian Richter.

Alle drei Anträge folgen damit einem gemeinsamen Leitmotiv: Transparenz schafft Vertrauen und ermöglicht vorausschauende Finanzpolitik. Die FDP‑Fraktion unterstreicht, dass es ihr nicht um Kürzungen oder Einschränkungen geht, sondern um solide Informationen, die Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit gleichermaßen zugutekommen.

Alle Antragstexte können auf der Website der FDP Münster und Altheim eingesehen werden.

Ortsverband und Fraktion stehen jederzeit gerne allen Bürgerinnen und Bürgern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und sind zudem unter http://fdp-muenster-hessen.de immer erreichbar.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Sitzung der Gemeindevertretung am 8. Juni um 19 Uhr im Rathaus Münster zu besuchen.