1. Über uns und warum wir wieder zur Wahl antreten

1. Über uns und warum wir wieder zur Wahl antreten

Die FDP Münster und Altheim tritt am 15. März 2026 mit einer erweiterten Liste und einem starken Team erneut zur Kommunalwahl in Münster an.

Das Vorstandsteam und Arne Mundelius und Jörg Schroeter freut sich, dass man den Wahlvorschlag aus 2021 nicht nur bestätigen, sondern diesen sogar auf 19 Plätze erweitern konnte. Auch neue Mitglieder und engagierte parteilose Mitstreiter konnten gewonnen werden.

Als zentralen Grund für den Zuspruch sehen wir die konsequente Ausrichtung auf die Gemeinde und ihre Zukunft: Seit 2021 steht unsere politische Arbeit unter dem Leitmotiv „100 % kommunal“ – verbunden mit einer Politik, die bewusst abwägt, vernunftorientiert handelt und auch einmal leise, aber beharrlich für die Interessen der Heimatgemeinde eintritt: Lärmen und Polarisieren ist uns fremd, sondern ein sachlicher, wertschätzender Politikstil ist das, was hoch gehalten und gepflegt wird.

Rückblickend sind wir zufrieden mit der vergangenen Legislaturperiode. 2021 sind wir erstmals seit vielen Jahren wieder als Fraktion in die Gemeindevertretung eingezogen – ein Schritt, der den Grundstein für eine neue Phase liberaler Kommunalpolitik in Münster und Altheim gelegt hat. Seitdem haben wir uns als aktive kommunalpolitische Kraft etabliert und in zentralen kommunalpolitischen Fragen Haltung gezeigt, etwa bei den Diskussionen um die Finanzierung des Munatur-Museums, die Zukunft des Hallenbads oder die Lärmschutzwand. In all diesen Themen haben wir klar Position bezogen und Verantwortung übernommen. „Wir haben große Lust, weiter zu gestalten“, betonen Vorstand und derzeitige Fraktion. Konstruktive Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg sei dafür eine zentrale Voraussetzung.

Die 19-köpfige Liste selbst vereint unterschiedliche berufliche Hintergründe, Altersgruppen und Perspektiven. Viele Kandidatinnen und Kandidaten sind seit Jahren im Gemeindeleben verwurzelt – sei es durch Ehrenamt, Vereine oder andere Formen des Engagements. Diese enge Verbundenheit mit Münster und Altheim prägt die politische Arbeit der FDP, ohne den Blick für sachliche und ausgewogene Entscheidungen zu verstellen.

Wir freuen uns, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine spannende Mischung aus Alt und Jung, aus neuen Gesichtern und erfahrenen Mandatsträgern präsentieren zu können“, erklären Mundelius und Schroeter. Die Liste ist ein Spiegelbild der Gemeinde und ihrer Vielfalt. „Wir sind keine Berufspolitiker. Aber wir sind motiviert, haben eine klare Vision für unsere Gemeinde und sehen – als realistische Optimisten – in Veränderung vor allem Chancen.“

Drei Gründe sind für den Wiederantritt der FDP Münster und Altheim zur Kommunalwahl 2026 ausschlaggebend:

1 – Münster braucht eine Stimme der Vernunft in der Mitte des politischen Spektrums!

In den letzten fünf Jahren haben wir nach dem gescheiterten Versuch einer Kooperation mit der CDU-Fraktion mit sogenannten „wechselnden Mehrheiten“ dafür gesorgt, dass gute, weil vernünftige, Ideen unabhängig von welcher Fraktion – aber natürlich auch von uns – erforderliche Mehrheiten erhielten und umgesetzt werden konnten.

Wir haben seit 2021 für eine Vielzahl von Themen Verantwortung übernommen und große bereits sichtbare oder zukünftige Veränderungen für unsere Gersprenzgemeinde bewirkt oder mitgetragen.

Einige Beispiele gefällig? Bitte sehr:

  • Die Umwidmung des Frankenbach-Geländes zum Gewerbegebiet, denn wir brauchen Gewerbesteuereinnahmen noch dringender als neue Wohngebiete.
  • Der Neubau des Katholischen Familienzentrums Sankt Michael an alter Stelle, einem einzigartigen Grundstück mit altem Baumbestand. Denn ein Neubau in einem Hochwasser gefährdeten Gebiet direkt an der Gersprenz und das möglicherweise noch Altlasten im Boden hat, ist unvernünftig.
  • Die Einrichtung eines ständigen KiTa-Gesamtelternbeirats, denn KiTa-Eltern haben nun eine gemeinsame Stimme, die ihre Interessen einrichtungsübergreifend bei Politik und Verwaltung vertreten kann.
  • Ein auf unsere Initiative hin fraktionsübergreifend zustande gekommener Antrag für eine Erhöhung der Taktung der Dreieichbahn bis nach Dieburg hat dieses so wichtige Mobilitätsthema auf die Tagesordnung gebracht und wird die politischen Gremien weiter beschäftigen, denn weg vom Auto und hin zu Bahn und Bus entlastet die Straße und die CO2-Belastung – eine vernünftige Verkehrspolitik gerade im Rhein-Main-Gebiet.
  • Steuererhöhungen für Münsters Bürgerinnen und Bürger konnten in der vergangenen Legislaturperiode vermieden werden, denn trotz angespannter Haushaltslage wurde durch eine vorausschauende Finanzpolitik, Fokussierung sowie die konsequente Ausschöpfung externer Fördermittel eine stabile Haushaltsführung gewährleistet.
  • Die Ausweitung des Wohnungsbaus in Münster durch Innenverdichtung wurde konsequent weiterverfolgt, denn das schafft dringend benötigten Wohnraum und beugt einer Zersiedelung der Landschaft vor, die für uns wertvolles Naherholungsgebiet ist.
  • Der städtebaulich sinnvolle Umbau des Münsterer Bahnhofsvorplatzes, unter Berücksichtigung der Eingaben unserer Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des KOMPASS-Programms[1] wurde durch uns mitbeschlossen, denn dieser wird in signifikanter Höhe im Rahmen des bis 2027 laufenden Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ bis zu 80% gefördert.
  • Die Etablierung einer „Ehrenamtsmedaille“ zur jährlichen Würdigung von verdienten Bürgerinnen und Bürgern im Ehrenamt haben wir initiiert, denn Politik und Verwaltung können vieles anstoßen, aber unsere Gesellschaft lebt vom Mitmachen und da steht das Ehrenamt an erster Stelle.
  • Die Einbindung von Jugendlichen in die Gestaltung ihres noch in der Planung befindlichen JUZ haben wir mit unterstützt, denn es ist vernünftig, die Jugend heute schon an Aufgaben heranzuführen, die sie morgen übernehmen wird. Früh übt sich…
  • Im Rahmen der bundesweiten Grundsteuerreform wurde auf unseren Antrag hin die aufkommensneutrale Erhebung des Grundsteuervolumens auf kommunaler Ebene beschlossen, denn Ziel war es, die finanzielle Belastung für Eigentümerinnen und Eigentümer trotz neuer Bewertungsgrundlagen stabil zu halten und Planungssicherheit für die kommunalen Haushalte zu gewährleisten.
  • Unser Antrag „Wohnraum schaffen und nicht Träumen nachhängen – Wohnquartier ehemaliges Hallenbad entwickeln“ hat für eines der wichtigsten Themen der Legislatur endlich Öffentlichkeit und Perspektiven in Form eines „Plan B“ geschaffen. Gerade hier gilt es am Ball zu bleiben, denn träumen kann schön sein, aber politisches Handeln muss sich den Realitäten stellen.
  • Durch unsere Initiative gibt es für Münsters Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit der Übernahme von Baum- und Grünflächenpatenschaften für ein besseres Klima in unserer Gemeinde.
  • Der Neubürgerempfang wird wiederbelebt, denn ein Leben in Münster sollte für Neubürger mit einer Begrüßung beginnen.
  • Wir haben ein Online-Buchungssystem für Münsters Liegenschaften beantragt: Übersichtlichkeit, Transparenz und einfache Antragstellung für Bürgerinnen und Bürger bei der Buchung von gemeindlichen Veranstaltungsräumlichkeiten, denn digitale Prozesse erleichtern den Zugang zu öffentlichen Angeboten und fördern eine bürgernahe Verwaltung.
  • Münster setzt sich hin, und zwar auf gespendeten Bänken Dank unseres Antrags „Münster-setzt-sich-hin“.
  • Zudem hat der FDP-Antrag „Stolpersteine“ Münster und Altheim bewegt und fördert die Erinnerungskultur. Denn die politische Mitte muss diese aktiv fördern. Nur das kann verhindern, dass sich die Fehler und Gräuel der Vergangenheit wiederholen.

Gute Schritte sind von uns in den letzten Jahren also gemacht worden.

2 – Die Kommunikation – „das Klima“ – ist in den politischen Gremien über weite Strecken besser geworden

Auch Dank der FDP ist die Kommunikation in den politischen Gremien über weite Strecken besser geworden. Leider ist seit einigen Monaten der Ton wieder verhärtet und erinnert an Zeiten, in denen die FDP noch nicht als Fraktion in den Ausschüssen und im Gemeindeparlament vertreten war. Es gibt immer noch deutlich Luft nach oben: Nicht jedes „dagegen oder dafür sein“, egal von wem, sollte als ein persönlicher Affront gewertet werden, dem mit persönlichen, zum Teil verletzenden Tiraden begegnet werden muss.

Wir setzen uns auch weiterhin für einen sachlichen, wertschätzenden, die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansichten mitnehmenden Politikstil ein.

Als positiv denkende und optimistische Kraft der politischen Mitte streben wir einen Ausgleich unterschiedlicher Positionen an, was Dialogbereitschaft voraussetzt. Im Gespräch erkennen wir an, dass auch andere Recht haben könnten. Wir wollen aber stets als eigenständige Kraft mit eigenen Ideen wahrgenommen werden.

3 – Wir sind noch nicht fertig!

Es geht nicht alles zeitgleich und manche unserer Ideen warten noch auf die Umsetzung. Diese wollen wir aktiv begleiten und deren Realisierung sicherstellen.

Warum wir noch nicht fertig sind und wo wir, die Freien Demokraten in Münster, Altheim und dem Breitefeld, mit unserer Gemeinde hinwollen, versuchen wir in unserer Vision für Münster darzustellen. Tauchen Sie mit uns ein in das Münster von 2040 auf der nächsten Seite.

Fußnote:

[1] Die Abkürzung KOMPASS steht für KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel; weitere Informationen zur KOMPASS-Studie in Münster unter muenster-hessen.de/de/muenster-fuer-alle/gesundheit-sicherheit/kompass